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GASTROSKOPIE (Magenspiegelung)

Bild Mitarbeiterinnen im Labor
Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) wird bei Sodbrennen, allen Beschwerden im Oberbauch und einer Reihe anderer Probleme durchgeführt.

Dabei wird ein dünnes Endoskop über den Mund in den Magen vorgeführt. An der Spitze ist ein Videochip angebracht, der ein vergrößertes scharfes Bild auf einen Monitor abbildet. Es werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm beurteilt.

Gleichzeitig können vollkommen schmerzfrei Gewebeproben entnommen werden. Dies ist für die Behandlung vieler Erkrankungen, aus Vorsorgegründen und zur Untersuchung einer Helicobacter pylori-Infektion erforderlich.






Ablauf der Untersuchung:
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und verursacht keine Schmerzen. Da ein Würgegefühl auftreten kann, wird der Rachen mit einem Spray betäubt. Auf Wunsch können Patienten ein Beruhigungsmittel erhalten, eine narkoseähnliche Betäubung oder tiefe Sedierung (Ruhigstellung) ist wegen der kurzen Untersuchungsdauer nur in Ausnahmefällen nötig.

Nach der Untersuchung können Sie sofort ein Bild Ihres Mageninneren sehen.


Was ist für Sie bei der Gastroskopie zu beachten:
  • Für die Untersuchung müssen Sie nüchtern sein, d.h. Sie dürfen vorher weder gegessen noch getrunken haben!
  • Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Aufklärungsbogen, der alle Details noch einmal erklärt, und sprechen mit dem Arzt über die Untersuchung. Den Aufklärungsbogen geben Sie bitte unterschrieben wieder ab!
Informieren Sie uns bitte, wenn Sie ein blutverdünnendes Medikament
(z.B. Aspirin, ASS oder Marcumar, auch Kopfschmerztabletten) einnehmen!



siehe auch Endoskopie
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